© rotschwarzdesign/fotolia.de & vizualbyte/istockphoto.com (Montage)

Im Februar 2010 hat der ADAC den öffentlichen Personennahverkehr in 23 europäischen getestet – mit einem sehr guten Ergebnisse für deutsche Städte. Auf Platz 1 landete beispielsweise München. Doch nicht nur in den Großstädten, auch auf dem Land ist das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut und zuverlässig.

Für die wöchentliche Fahrt zum Sport ist der Bus oder die Straßenbahn das klimafreundlichste Verkehrsmittel. Denn sie setzen ihre fossile Brennstoffenergie sehr viel effizienter ein als zum Beispiel ein Kraftwagen, der auf der gleichen Strecke nur durchschnittlich eineinhalb bis zwei Passagiere befördert. So werden laut Umweltbundesamt bei der Nutzung von Bus und Straßenbahn pro Person und gefahrenem Kilometer rund 75 g CO2 ausgestoßen - bei einem PKW sind es schon 144 g pro Personenkilometer. Viele Verkehrsbetriebe setzen auch immer häufiger umweltfreundliche Fahrzeuge ein. Die Angebote für Schüler und Studenten der örtlichen Verkehrsnetze machen den ÖPNV für viele junge Sportler auch sehr günstig.

Hinzu kommt, dass die regelmäßige Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs das städtische Verkehrsnetz erheblich entlastet. Starker Straßenverkehr ist Störfaktor Nummer eins bei den Bewohnern deutscher Städte: Viele empfinden ihn in den Innenstädten als Belastung, dicht gefolgt von Lärm und Luftverschmutzung.

Viele lokale Verkehrsbetriebe kooperieren mit Sportvereinen und anderen –organisationen. Sie bieten beispielsweise Sonderfahrten zu Veranstaltungen oder Kombitickets für Eintritt und Anfahrt an. Es lohnt sich also, sich beim örtlichen Verkehrsunternehmen zu erkundigen. Ein Sportstättenbetreiber kann im Eingangsbereich Informationen zu nahegelegenen Haltestellen und Fahrplänen aushängen, um den Nutzern und Besuchern der Sportstätte die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern.

Weitere Informationen:
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Projekt "Mobilität und Sport"
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Umweltbundesamt: Daten zum Verkehr 2009