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Beim Energiesparen gewinnen grundsätzlich immer zwei: die Umwelt und der eigene Geldbeutel. Denn sobald Energie gespart wird, bleiben sofort die Kosten für jede eingesparte Kilowattstunde direkt auf dem eigenen Konto.

Auch bei bereits bestehenden Sportstätten lohnt es sich, mit wenig Aufwand den Energieverbrauch zu senken. Energiemanagement ist Chefsache. Der Vorstand selbst verkündet daher die Grundzüge des Einsparkonzeptes. Um die Details kümmert sich dann der „Energiemanagement-Beauftragte“. Besonders wichtig ist es, bei den Sportlerinnen und dem Personal ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen. Informationsveranstaltungen, die Internetseite, die Jahreshauptversammlung, die Verbands- und Vereinszeitung oder Aushänge an schwarzen Brettern verbreiten die dazu benötigten Informationen. Am Jahresende zeigt die Energiebilanz dann den erzielten Erfolg anhand des eingesparten Euro-Betrags.

Die Bandbreite an möglichen Maßnahmen ist groß. Ein Großteil des benötigten heißen Wassers zum Duschen kann beispielsweise durch Duschköpfe mit so genannten Durchflussbegrenzern eingespart werden. Zum Händewaschen reicht kaltes Wasser. Die Heißwasserzufuhr zu den Wasserhähnen wird daher einfach abgestellt.

Energiesparlampen senken den Stromverbrauch zur Beleuchtung um bis zu 80 % - eine Orientierung beim Kauf bietet das EU-Label. Die Energieeffizienzklasse A weist auf besonders effiziente Lampen hin. Das gleiche Label informiert auch über den Energieverbrauch von modernen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Geschirrspülern. Bei vorhandenen Geräten, die älter als zehn Jahre sind, lohnt sich unter Umständen der Kauf eines neuen „Stromsparers“.

Was das Heizen betrifft, reicht es oftmals aus, die Heizkörper oder den Thermostat herunterzudrehen. Pro ein Grad weniger Raumtemperatur werden bis zu 6 % Heizkosten gespart. An nutzungsfreien Tagen bleibt die „Nachtabsenkung“ einfach durchgehend in Betrieb.

Das „Querlüften“ oder „Stoßlüften“ minimiert ebenfalls den Energieverbrauch. Gegenüberliegende Fenster werden dazu kurzzeitig weit geöffnet, stark genutzte Räume sollten zwei- bis viermal pro Tag für 10 Minuten gelüftet werden, um die Schimmelpilz-Bildung zu vermeiden. Während die Fenster geöffnet sind, sollten die Heizkörperventile auf null stehen. Ansonsten heizt die einströmende kalte Luft die Heizkörper auf. Diese dürfen nicht durch Möbel, Verkleidungen, Vorhänge oder Gardinen abgedeckt werden. Nur so kann ihre volle Leistung genutzt werden.

Weitere Informationen und nützliche Hinweise zum Energiemanagement erhalten Vereine über die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterEnergieberatungsangebote und -programme der Landessportbünde.

Weitere Informationen:
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Internetportal www.sportstaetten.info des Landessportbundes Hessen
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Öko-Institut e.V.: EcoTopTen