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Viele Sportstätten eignen sich dank ihrer großen Dachflächen gut für den Einsatz von Solaranlagen. Diese können zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. Solarthermische Anlagen dienen der eigenen Warmwasser-Aufbereitung und optional auch zur Gewinnung zusätzlicher Heizenergie. Fotovoltaik-Anlagen gewinnen dagegen Energie, die ins Stromnetz eingespeist wird.

Natürlich sind nicht alle Dächer für Solaranlagen geeignet. Bei Schrägdächern gilt: Optimal ist eine Ausrichtung nach Süden, doch auch Dächer nach Süd-Westen oder Süd-Osten bekommen noch genug Sonne ab. Die Dachneigung sollte zwischen 20 und 50 % liegen. Wichtig ist, dass das Dach nicht von Bäumen oder anderen Gebäuden beschattet wird, sonst geht schnell ein Großteil der Sonnenenergie verloren. Auch Flachdächer eignen sich gut für Solaranlagen, die dort der Einstrahlung nach optimal ausgerichtet werden können. In jedem Fall ist die Qualität der Dachhaut und eine ausreichende Dachstatik entscheidend.

Die Kosten der Anlage hängen von verschiedenen Faktoren ab wie der Art der Anlage, ihrer Leistung, der Größe der Kollektorfläche usw. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, Dachflächen an einen Betreiber von Solaranlagen zu vermieten. Als Pacht dient dabei eine Beteiligung am Gewinn des Partners.

Die Installation einer Solaranlage wird vom Staat gefördert. Es wird unterschieden zwischen der Vergabe von Darlehen, zum Beispiel von der KfW Bankengruppe und der Förderung durch Bundesländer und Kommunen. Dachanlagen werden aktuell mit einer Einspeisevergütung von bis zu 39,14 Cent pro Kilowattstunde unterstützt. Förderungen solarthermischer Anlagen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können nicht mit öffentlichen Geldern kombiniert werden. Welche Fördermöglichkeiten für Vereine in Frage kommen, weiß der Landessportbund.

Hier finden Sie Beratungsangebote und Ansprechpartner der Landessportbünde.

Weitere Informationen:
Internetportal www.sportstaetten.info des Landessportbundes Hessen

Förderung:
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