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Beim Energiesparen gewinnen grundsätzlich immer zwei: die Umwelt und der eigene Geldbeutel. Denn sobald Energie gespart wird, bleiben die Kosten für jede eingesparte Kilowattstunde direkt auf dem eigenen Konto.

Bei Veranstaltungen gibt es eine ganze Reihe von Einsparpotenzialen. Die können umso mehr ausgeschöpft werden, wenn sie in den Planungen frühzeitig in das Gesamtkonzept mit aufgenommen werden. Mit einfachen Mitteln sind erfahrungsgemäß schon Einsparungen von 10 bis 15 % zu erreichen. Dazu ist es sinnvoll, einen verantwortlichen „Energiemanagement-Beauftragten“ zu benennen. Um das Engagement des Veranstalters nach außen und innen zu kommunizieren, bietet sich ein Umweltsponsoring an. Als Partner kommen dazu z.B. Lieferanten von energiesparenden Techniken in Frage. Ob es nun die Einladung, die Eintrittskarte, Bandenwerbung, die Internetseite, die Pressemitteilung oder die Verteilung von Info-Flyern ist – es gibt viele Möglichkeiten auf das Umweltsponsoring hinzuweisen.

Die Veranstaltung wird so zu einer Kommunikationsplattform um die Besucherinnen und Besucher für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren. In ihrer Vorbildfunktion erreichen die Veranstalter Bevölkerungsgruppen, die sich sonst eher wenig für Umweltschutz interessieren oder darüber nur wenig informiert sind. Damit sich Interessenten auch direkt vor Ort zum Thema Energiesparen informieren können, bieten sich Informationsstände der Technik-Lieferanten an. Allgemeine Informationen bieten ausgelegte Flyer der regionalen Verbraucherzentrale, die von dort kostenlos bezogen werden können.

Auch bei den Sanitäranlagen und technischen Geräten lässt sich einiges an Energie einsparen. Ein Großteil des benötigten heißen Wassers zum Duschen kann z.B. durch Duschköpfe mit so genannten Durchflussbegrenzern eingespart werden. Zum Händewaschen reicht kaltes Wasser. Energiesparlampen senken den Stromverbrauch zur Beleuchtung um bis zu 80 % - eine Orientierung beim Kauf bietet das EU-Label. Die Energieeffizienzklasse A weist auf besonders effiziente Lampen hin. Das gleiche Label informiert auch über den Energieverbrauch von modernen Haushaltsgeräten wie Kühlschränke und Geschirrspüler. Bei vorhandenen Geräten, die älter als zehn Jahre sind, lohnt sich unter Umständen der Kauf eines neuen „Stromsparers“. Soweit benötigt können Stromgeneratoren mit Biosprit betrieben werden. Was das Heizen betrifft, reicht es oftmals aus, die Heizkörper oder den Thermostat herunterzudrehen. Pro ein Grad weniger Raumtemperatur werden bis zu 6 % Heizkosten gespart.

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