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8 Millionen Kilowattstunden – so viel Wärmeenergie verbrauchen die deutschen Sportgroßveranstaltungen im Jahr. Natürlich benötigt nicht jede Sportanlage gleich viel Wärme und auch von der Jahreszeit hängt der Heizbedarf ab. Durch Investitionen in moderne, energiesparende Heizsysteme kann nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, sondern auch die Kosten für folgende Veranstaltungen können deutlich gesenkt werden.

Heizkessel, die älter als 20 Jahre sind, sollten ganz ersetzt werden. Bei der Anschaffung einer neuen, klimafreundlichen Heizanlage hat der Betreiber einer Sportstätte verschiedene Möglichkeiten. Blockheizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Koppelung. Sie verbrennen Öl oder Gas und erzeugen damit Strom und Wärme zugleich. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 90 % und sind in der kleinsten Ausführung nicht größer als eine Waschmaschine.

Brennwertkessel haben deutlich höhere Nutzungsgrade als Niedertemperaturkessel, da sie neben der Wärme, die im Verbrennungsprozess entsteht, auch die Wärme aus den Abgasen nutzen.
Solarthermische Anlagen eignen sich als Ergänzung zu anderen Heizsystemen. Die Sonneinstrahlung, die auf die Kollektoren trifft, erhitzt eine Wärme leitende Flüssigkeit. Die Wärme wird über einen Wärmetauscher auf den Warmwasserspeicher oder das Heizungssystem übertragen. In Sommermonaten können Solaranlagen oft die gesamte Warmwasserbereitung leisten.

Weitere ökologisch sinnvolle Heizsysteme sind Holzpelletheizungen, in deren Kessel trockene und saubere Presslinge aus Hobel- und Sägespänen verfeuert werden, oder Wärmepumpen, die sich Sonnenwärme aus Luft, Boden und Grundwasser zunutze machen.

Kommt eine neue Heizanlage nicht in Frage, kann man an anderen Stellen Heizenergie sparen. Die Handwaschbecken benötigen zum Beispiel nicht unbedingt Warmwasseranschlüsse. Eine weitere einfache Möglichkeit: die vorhandene Heizungssteuerung auf den tatsächlichen Betrieb einzustellen und die „Nachtabsenkung“ an nutzungsfreien Tagen durchgehend in Betrieb zu lassen. Es lohnt sich ebenfalls, die Heizkörper oder den Thermostat herunterzudrehen. Pro Grad Raumtemperatur weniger werden bis zu 6 % Heizkosten gespart.

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 Ratgeber des Umweltbundesamtes „Heizen mit Holz“